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Mandala Informationen © Dipl.-Psychologe H.J.Wevers
Mandala als ein fremdes Wort aus einer Fremde bedeutet: Zentrierung, Konzentration, Ordnung, Struktur, Kreis. Es sind Worte, die uns zum Wort und Begriff Mandala vertrauter sind. Um von der Wirkung, der archaischen Anwendung des Mandala als überkulturelles Symbol mehr zu verstehen, sollten sie sich zunächst mit den bekannteren Begriffen beschäftigen, die alle vom Mandala umfasst und eingefasst werden.
Die folgenden Texte und Bilder stammen aus meiner 25 jährigen Erfahrung mit Mandala in Workshops und therapeutischen Zusammenhängen. Die Arbeit mit Mandala ist ein integraler Bestandteil innerhalb meiner psychologischen Psychotherapie mit gestalterischen Mitteln.
Die Bilder innerhalb dieser Mandala-Seiten dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung irgendwo oder irgendwie anderweitig weiter verwendet oder eingebunden werden. Ein Link zu diesen Seiten ist erlaubt.
Eine zeitlang sah es so aus, als verflachte die Beschäftigung mit dem Mandala fast zum reinen Ausmalen von angebotenen Mustern. Ausmalblöcke über Ausmalblöcke überschwemmten den Buchhandel. Die Blöcke sind immer noch beliebet. Jede Vorlage, die in die Nähe einer symmetrischen Anordnung gerückt werden kann, wird als Mandala angeboten.
Man hat Kinder und Jugendliche als Klientel entdeckt, aber auch die Patienten in vielen Kliniken. Mandala-Malen bedeutet hier in vielen Fällen Kinder und Patienten zu beschäftigen. Das geheime Lernziel ist aber meistens, dass beide Zielgruppen, auch wenn sie noch so heterogen untereinander sind, über das Malen lernen sollen, sich den vorgegeben Strukturen der Malvorlage anzupassen, sich einzuordnen.
Nicht ein Erarbeiten und Fördern eigener und neuer Strukturen, sondern die Anpassung an das, was von außen mit Vorlagen vorgegeben wird, wird in unreflektierten Malübungen intensiv und immer wieder geübt.
Der Malende wird hierbei häufig auf sich zurück verwiesen. Wenig wird über das, was die vorgegebene AusmalStruktur und der AusmalVorgang mit dem Malenden macht, reflektiert und mit anderen besprochen. Alle sind so zufrieden, wenn es funktioniert, wenn der Malende so funktioniert, wie es alle wohl möchten.
Mit den folgende Texten und Bildern möchte ich zeigen und dazu beitragen, dass Mandala ein archaischer Vorgang und Inhalt ist, der wesentlich mehr als reines Ausmalen und Anpassung bedeutet.
Es ist einfach falsch, Mandala als ein Beruhigungsmittel zu sehen und zu nutzen. In diesem Fall bleibt der psychische Prozess des Malenden im Verdichten und Strukturieren stehen. Die Dynamik für einen eigenen umstrukturierenden Neuanfang wird mit dem Ausmalen vorgegebener Strukturen nicht zugelassen.
Praxis Dipl.Psychologe Hans Jörgen Wevers
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